Inkontinenz und Scham

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Hallo, ich bin Pien

Ich bin für Sie da, um Ihnen bei Ihren alltäglichen Fragen zum Thema Inkontinenz zu helfen. Harninkontinenz ist nichts, wofür man sich schämen muss! In der Schweiz leiden mehr als 500'000 Menschen an Inkontinenz. Auf dieser Seite finden Sie weitere Informationen und Ratschläge für den Umgang mit Inkontinenz im Alltag!

Für Inkontinenz muss man sich nicht schämen

Menschen mit einer Inkontinenz können Ihre Ausscheidungen nicht mehr ausreichend selbst kontrollieren. Dieser Kontrollverlust ist sehr angsteinflössend und mit grosser Scham behaftet. Oft fällt es den Betroffenen sehr schwer über die Inkontinenz zu sprechen. Darüber zu reden hilft aber und kann eine grosse Erleichterung sein. Ein offenes Gespräch mit der Familie, Betreuenden oder anderen Betroffenen kann oft verhindern, dass die Inkontinenz zu einer sozialen Isolation führt.

Tipps im Alltag

Wasserlassen und Stuhlentleerung 

Eine korrekte Haltung beim Wasserlassen und bei der Stuhlentleerung ist wichtig, um Komplikationen zu vermeiden. Setzen Sie sich beim Wasserlassen aufrecht hin, so dass die Harnröhre gerade nach unten zeigt. Der Urin kann dann richtig aus der Blase abfliessen. Setzen Sie sich beim Stuhlgang leicht nach vorn geneigt hin, so dass der Enddarm und der Anus gerade nach unten gerichtet sind. 

Blasenvolumen

Eine gesunde Blase eines Erwachsenen kann 400 ml bis 600 ml Urin aufnehmen. Sobald die Blase zu drei Vierteln gefüllt ist, erhält das Gehirn ein Signal, dass es Zeit ist auf die Toilette zu gehen. Wenn Sie zwei Liter Flüssigkeit pro Tag trinken, müssen Sie 6 bis 8 Mal zur Toilette gehen. Sie können Inkontinenz nicht verhindern, indem Sie öfter zur Toilette gehen. Ihr Blasenvolumen kann dadurch sogar abnehmen und als Folge müssen Sie häufiger auf die Toilette.

Wasserhaushalt

Für einen guten Urinfluss ist es wichtig, 1,5 - 2 Liter Wasser pro Tag zu trinken. Dies sorgt nicht nur dafür, dass der Urin weniger geruchsintensiv ist, sondern fördert auch einen guten Urinfluss durch die Harnwege und verringert das Risiko von Infektionen. Da ein Teil der Flüssigkeit, die Sie trinken, durch Schwitzen und über die Atmung verloren geht, werden Sie weniger urinieren als Sie trinken. Sie können Inkontinenz nicht verhindern, indem Sie weniger trinken. 

Bewegung

Ausreichend Bewegung sorgt dafür, dass die zum Urinieren und Stuhlgang erforderlichen Muskeln in einem guten Zustand bleiben.

Verstopfungen vorbeugen

Vorbeugen ist besser als Heilen. Verhindern Sie Verstopfungen des Darms, indem Sie viel Wasser trinken und ballaststoffreiche Nahrungsmittel essen. Verstopfung kann zu Inkontinenz führen.

Patientenorganisationen

Logo Schweizerische Gesellschaft für Blasenschwäche

Inkontinex - Schweizerische Gesellschaft für Blasenschwäche

Gezielte Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere durch Beiträge in öffentlichen Medien ist wichtig, um die Blasenschwäche aus der Tabuzone zu befreien. Die Schweizerische Gesellschaft für Blasenschwäche möchte in diesem Sinne dazu beitragen, dass sich die Öffentlichkeit des Problems bewusst wird und über Ursachen, vorbeugende Massnahmen und Behandlungsmöglichkeiten dieses häufigen Leidens informiert wird. Wichtig ist es, die Blasenschwäche zu enttabuisieren und die Betroffenen zu ermuntern ihre Scham zu überwinden und offen über ihre Probleme zu sprechen. Quelle: Inkontinex

Logo Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft

Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft

Die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft versteht sich als erste Adresse bei MS in der ganzen Schweiz und steht Betroffenen, Angehörigen, Fachpersonen, Freiwilligen und Interessierten für Fragen rund um die Krankheit zur Verfügung. Ein breites Spektrum an Dienstleistungsangeboten hilft im Leben mit MS.
Quelle: Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft

Logo Parkinson Schweiz

Parkinson Schweiz

Die gesamtschweizerisch tätige Organisation Parkinson Schweiz setzt sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Parkinsonbetroffenen und ihren Angehörigen ein. Die gemeinnützige, von der Stiftung ZEWO zertifizierte Vereinigung wurde 1985 gegründet und hat über 7 000 Mitglieder.
Quelle: Parkinson Schweiz

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